Zeitklassenverfahren

Definition

Spezielle Vorgehensweise zur näherungsweisen Ermittlung von Zeitdaten beim Vergleichen und Schätzen für selten auszuführende Aufgaben auf der Grundlage von Zeitspannen (Intervalle, Zeitklassen), bezogen auf sog. Standardarbeiten (ähnliche, eindeutig beschriebene und zeitlich bewertete, im Zeitklassenkatalog erfasste Arbeiten). Zeitklassen sind lückenlos aufeinander folgende Intervalle, die durch den jeweiligen Zeitklassenmittelwert t (min) sowie eine zeitliche Ober- und Untergrenze gekennzeichnet werden. Das Prinzip besteht im Vergleich der betrachteten Aufgabe mit einer geeigneten Standardarbeit. Hieraus wird abgeleitet, ob die Grundzeit tg der Standardaufgabe übernommen werden kann oder die Unterschiede zwischen beiden Aufgaben die Anwendung einer anderen Zeitklasse begründen. Zeitklassenkataloge lassen sich vor allem in der Instandhaltung, im Handwerk, im Werkzeug- und Vorrichtungsbau, im Bauwesen, in der Landwirtschaft und im Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich einsetzen.


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