Case Studies zur Zeitaufnahme, Multimomentaufnahme und Prozessoptimierung aus der Beratungspraxis von REFA Suisse

Case Study Prozessoptimierung im Motorenbau für Kleinflugzeuge

Projektzeitraum Januar 2018 – März 2018
Beteiligte Berater: 2


Ausgangssituation

Ein internationaler Hersteller von Rotations- und Hubkolbenmotoren produziert in der Zentral-Schweiz Motoren für Kleinflugzeuge. Das Werk, in dem sowohl die Zentrale als auch die Entwicklung des Unternehmens untergebracht sind, beschäftigt 120 Mitarbeiter. Die Motorenentwicklungen und Änderungen werden weitgehend eigenständig durchzuführen.


Ziel der Beratung durch REFA Suisse

Das Ziel der Beratung durch REFA Suisse bestand in der Untersuchung der Prozesse auf mögliche Potenziale in der Organisation und Steuerung der Produktion. „Verschwendungen“ sollten hier aufgedeckt werden. Insbesondere in den Bereichen Kommissionierung und Endmontage sollte eine Potenzialanalyse Aufschluss über produktive und unproduktive Zeitanteile geben. Ausserdem galt es, die Materialbereitstellung und Logistik zu untersuchen.

Im Ergebnis sollten Optimierungen bei den Prozessen und Vorschläge zur Produktivitätssteigerung aufgezeigt werden.


Zusammenfassung der Ergebnisse

  1. Die Produktion (Kleinteile, Zusammenbau) ist nicht zentral in der Haupthalle untergebracht, sondern verteilt sich auf mehrere Hallen.
  2. Der Hauptmaterialfluss verläuft nicht in eine Richtung.

    hauptmaterialfluss

  3. Die Produktion startet in der Mitte der Halle. – Dadurch entstehen lange Transportwege.
  4. Die Produktionslagerfläche ist mit zurzeit nicht benötigten Vorrichtungen belegt.

    produktionslagerflaeche

  5. Die Regalorganisation ist nicht optimal. Es gibt viele Regale mit leeren Plätzen.

    regalorganisation

  6. Punktuell ist ein hoher unproduktiver Zeitanteil der Mitarbeiter festzustellen. - Produktive Mitarbeiter üben Tätigkeiten sowohl mit geringer als auch hoher Wertschöpfung aus.
  7. Vorrichtungen werden z.T. nicht optimal genutzt oder sind nicht vorhanden.

    vorrichtungen optimal nutzen

  8. In der Vormontage fehlen Platzreserven für Erweiterungen.
  9. Eine CNC-Fräsmaschine ist aufgrund des Alters (13 Jahre) zu einer extremen Risikomaschine geworden (Ausfallrisiko).
  10. Eine weitere CNC-Fräsmaschine wird nicht optimal genutzt. Zum Teil werden Teile von Hand bearbeitet.
  11. Sauberkeit und Anordnung von Werkzeugen ist suboptimal.

Ergebnis dieses Beratungsprojektes

Einsparungsvolumen: 1.000.000 – 1.250.000 CHF pro Geschäftsjahr durch systematische Prozessoptimierung durch die REFA Suisse GmbH.


 

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